BERÜHREN
Jahresprojekt 2016

Was berührt uns? Wovon werden wir berührt? Was berühren wir gerne, welche Berührungen machen uns Angst? Oder krank? Und was passiert, wenn Berührung gar nicht mehr möglich ist? Wie kam es, dass der in der Hierarchie der fünf Sinne über zweitausend  Jahre ganz unten stehende Tastsinn heute zur Nr.1 avanciert ist? 


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Fünf Themenabende, Praktische Übungen und künstlerische Beiträge machen die Inhalte für jeden erfahrbar. Ausstellungen, Workshops,
Erzählcafés, eine Filmreihe und künstlerische Kinderprojekte erweitern und vertiefen das Thema »BERÜHREN«.
Infos zu allen Veranstaltungen des Jahres finden Sie im Projektflyer



Andreas Salm
So. 26.6. 16.00 Uhr | Haus im Park

Piano Podium "extra" und ohne Piano

Das hochkarätig besetzte »reed trio bremen« (Burkhard Orlovsky, Oboe; Andreas Salm, Klarinette; Rainer Hory, Fagott) nutzt diesen unbesetzten Podiumstermin für eine Darbietung der Sonderklasse. Werke von der Renaissance bis heute garantieren Abwechslung und Spielfreude.


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So. 26.6. 16.00 Uhr | Haus im Park

Ausbruch in die Kunst – Julius Klingebiel: Zelle Nr. 117

Eröffnung

Es sprechen: Friedrich Schwerdtfeger  (Chefarzt der Forensischen Psychiatrie u. Psychotherapie am Klinikum Bremen-Ost), Prof. Andreas Spengler und Achim Tischer / Einführung: Prof. Siegfried Neuenhausen


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J. Klingebiel am Fenster vor seiner Malerei, um 1954 /aus: Katalog "Die Klingebiehl-Zelle, Andreas Spengler/Manfred Koller/Dirk Hesse, 2013
So. 26.6. - So. 4.9. | Galerie im Park

Ausbruch in die Kunst.
Julius Klingebiel: Zelle Nr.117

Julius Klingebiels (1904 - 1965) Schicksal und sein bis heute unbekanntes künstlerisches Werk sind einzigartig und faszinierend. Mit 35 Jahren psychisch erkrankt, wurde er 1940 im »Verwahrungshaus Göttingen« untergebracht. Er überlebte die NS-Psychiatrie, blieb aber nach dem Krieg weiterhin geschlossen verwahrt. Von 1951 bis 1963 bemalte er die Wände seiner Einzelzelle und schuf ein einzigartiges Zeugnis der Outsiderkunst. Diese Zelle wird in der Galerie als Fotoinstallation – ergänzt durch künstlerische Arbeiten von Gefangenen und Psychiatriepatienten – zu sehen sein.


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Die Ausstellung ist Mi-So / 11 - 18 h geöffnet. Eintritt: 4,- / 2,-


Mo. 11.7. - Fr. 22.7. | Haus im Park

Neulandastronauten unterwegs – »Berühren – Nicht-Berührbarkeit«

LEIDER GIBT ES KEINE FREIEN PLÄTZE MEHR!
Kinderferienprojekt mit Anja Fußbach. Neulandastronauten ist eine Studien- und Künstlerwerkstatt für Kinder. Die Kinder erstellen Objekte, Installationen, Bilder, Performances und Theaterszenen. 


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Arbeitsorte sind das Haus im Park, die Stadtteilbibliothek, das Spielehaus Ute-Meyer-Weg.
Infoflyer
Zeiten: 9 h bis 15 h (Betreuung 8 h bis 16 h)
Unterstützt wird das Projekt durch das Deutsche Rote Kreuz
Bremen, Wohnen in Nachbarschaften (WiN), der Karin und Uwe Hollweg Stiftung und der Stadtteilbibliothek.
Teilnehmer max. 20 Kinder von 6–14 Jahre.


Kosten für das Mittagessen 40,50 €
info@kulturambulanz.de
Tel.: 0421-408/1757 (Mo-Do/ 9-14 Uhr)


So. 17.7. 16.00 Uhr | Krankenhaus-Museum

Öffentliche Kombiführung "Dauerausstellung und Sonderausstellung"

Kerstin Hornung führt durch die Julius Klingebiel Ausstellung
und die Dauerausstellung »Vom Narrenkäfig zur Nervenklinik«.
Die nächste Kombiführung findet am So 14.8. um 16 h statt.


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5 € / 2,50 € (inkl. Eintritt)


Mo. 25.7. - Fr. 29.7. | Haus im Park

Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist das -gesicht!

Kinderferienprojekt mit Reiner Will. Steckbriefe, Portraits, Emoticons, Selfies – überall Gesichter, jedes unverwechselbar. Malen und Zeichnen nach fotografischen Vorlagen, nach der Natur oder rein aus der Vorstellung – mit Stiften und Farben auf Pappe, Papier und Leinwand. 


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Vom Sticker bis zum klassischen Keilrahmen, den wir selber bauen, wird vieles ausprobiert. Am Ende blicken uns dann viele spannende und bunte Gesichter entgegen.
Infoflyer
Teilnehmer max. 20 Kinder von 9–14 Jahre.
Zeiten: 9 h bis 15 h (Betreuung 8 h bis 16 h)
Unterstützt wird das Projekt durch Wohnen in Nachbarschaften (WiN).


Kosten für das Mittagessen 20,25 €
info@kulturambulanz.de
Tel.: 0421-408/1757 (Mo-Do/ 9-14 Uhr)


Ausschnitt Ausstellungsflyer
Mi. 3.8. - Di. 6.9. | Untere Rathaushalle Bremen

erfasst, verfolgt, vernichtet

Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus

Die Ausstellung nimmt die Frage nach dem Wert des Lebens
als Leitlinie. Sie erzählt die Geschichte von Ausgrenzung,
Zwangssterilisationen und Massenmord, beschäftigt sich mit Opfern, Tätern, Tatbeteiligten und Opponenten und fragt schließlich nach der Auseinandersetzung mit dem Geschehen von 1945 bis heute.


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Das Begleitprogramm zur Ausstellung setzt sich in Vorträgen,
Zeitzeugengesprächen, Führungen und Filmen nicht nur mit der Geschichte nationalsozialistischer Psychiatrie- und Gesundheitspolitik auseinander.
Es schafft darüber hinaus ein breites Forum für aktuelle Fragen, die vor dem historischen Hintergrund betrachtet werden: Entschädigung und Wiedergutmachung, Stigmatisierung und Partizipation von Menschen mit körperlichen, geistigen und psychischen Behinderungen, Krankentötungen heute und aktuelle medizin-ethische Fragestellungen.
Das Projekt startet mit dem Gedenktag am Mo 30.5. um 16 h am Mahnmal IRRSTERN im Park des Klinikums Bremen-Ost.
Weitere Veranstaltungen finden Sie im Begleitprogramm!
Ausstellungsflyer
Begleitprogramm
Eine Ausstellung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und
Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) in
Verbindung mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden
Europas und der Stiftung Topographie des Terrors.


Die Ausstellung ist täglich von 9 h bis 18 h geöffnet (barrierefreier Zugang). Der Eintritt ist frei


Mi. 3.8. - Di. 6.9. | Untere Rathaushalle

erfasst, verfolgt, vernichtet

Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus

Für Schulen und Privatgruppen besteht die Möglichkeit einer
einstündigen Führung durch die Ausstellung. Auf Wunsch kann die Führung in leicht verständlicher Sprache durchgeführt werden. Nach Absprache besteht auch die Möglichkeit von Tandem-Führungen mit Zeitzeugen, Psychiatrie-Erfahrenen oder anderen Fach-ExpertInnen.


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Ab 7. Klasse, Dauer: ca. 60 Min.
Kosten: 50,- € pro Gruppe bis zu 25 Personen 
Anmeldung: info@kulturambulanz.de
Tel.: 0421-408/1757 (Mo-Do/ 9-14 Uhr)


Foto: Archiv KHM
Sa. 6.8. 16.00 Uhr | Untere Rathaushalle

erfasst, verfolgt, vernichtet

Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung mit Jens Buttgereit und Jannik Sachweh. Eine Voranmeldung wird empfohlen.


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Termine
Sa. 6.8.2016 | 16.00
So. 7.8.2016 | 16.00
Sa. 13.8.2016 | 16.00
So. 14.8.2016 | 16.00
Sa. 20.8.2016 | 14.00 Führung in Gebärdensprache
Sa. 20.8.2016 | 16.00
So. 21.8.2016 | 16.00
Sa. 27.8.2016 | 16.00
So. 28.8.2016 | 16.00
Sa. 3.9.2016 | 16.00
So. 4.9.2016 | 16.00


Kosten: 5 € /3 €
Anmeldung: info@kulturambulanz.de
Tel.: 0421-408/1757 (Mo-Do/ 9-14 Uhr)


Foto:Jean-Pierre Estournet
Sa. 6.8. 20.00 Uhr | OPEN AIR im Park

Open Air – Hans im Glück von Bertolt Brecht
BREMER PREMIERE!

Lange war Brechts erstes Theaterstück »Hans im Glück« verschollen. Die 10-köpfige Wandertheatergruppe »Ton und Kirschen« aus Potsdam entdeckte das Fragment und machte daraus ein poetisch-beschwingtes Volkstheater – von einem, der auszog, nicht Geld, sondern Glück zu finden.
Ein berührendes Stück über die bedingungslose Hingabe an das Leben.
Weitere Vorstellung: So. 7.8. um 16 h


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Bertolt Brecht schreibt als 22jähriger:
„Mitunter überfällt es mich, dass meine Arbeiten vielleicht zu primitiv und altmodisch seien oder plump und zuwenig kühn. Ich suche herum nach neuen Formen und experimentiere mit meinem Gefühl wie die Jüngsten. Aber dann komme ich doch immer wieder drauf, dass das Wesen der Kunst Einfachheit, Größe und Empfindung ist und das Wesen ihrer Form Kühle.“
Presse
INSZENIERUNG
Margarete Biereye und David Johnston in Zusammenarbeit mit den
DARSTELLERN
Margarete Biereye: Karussellweib, Magd / Polina Borissova: Hanne, Mädchen / Regis Gergouin: Chor / Richard Henschel: Der Herr Feili, Bursche / David Johnston: Der Freund / Rob Wyn Jones: Hans
Nelson Leon: Marionettenspieler, Bursche / Daisy Watkiss: Marionettenspielerin
BÜHNENBILD UND LICHT Daisy Watkiss
KONSTRUKTIONEN Regis Gergouin / Nelson Leon / Daisy Watkiss
MARIONETTEN Nelson Leon / Daisy Watkiss
KOMPOSITIONEN David Johnston


18 € / 12 € / 30 € (Eintritt für Familien)
Mit AboCard Ermäßigung 2 €
Kartenvorverkauf:
info@kulturambulanz.de
Tel.: 0421-408/1757 (Mo-Do/ 9-14 Uhr)
Nordwest Ticket: 0421-363636
eventim: 01806-570000


Foto: Roland Scheitz
Mi. 10.8. 19.00 Uhr | Haus der Wissenschaft, Sandstr. 4/5

„Es sterben hier mehr als Soldaten im Felde.“

Medizinverbrechen an Bremerinnen und Bremern in der NS-Zeit

Gerda Engelbracht hat in mehr als zwei Jahrzehnten mit ihren Publikationen, Ausstellungen und Vorträgen entscheidend zur wissenschaftlichen Erforschung und Information über dieses bedrückende Kapitel Bremer Geschichte beigetragen. In ihrem Vortrag, den sie mit historischen Fotografien und Dokumenten illustriert, gibt sie einen komprimierten Überblick über den Stand ihrer Forschungsergebnisse.


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Mehr als achthundert Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer, die in Bremen oder Bremerhaven geboren wurden oder gelebt haben, zählen zu den Opfern der nationalsozialistischen Medizinverbrechen. An den Rand der Gesellschaft gedrängt, als „lebensunwert“ diffamiert, wurden sie schließlich nicht nur sozial, sondern auch physisch vernichtet. 
Die Referentin zeichnet beispielhaft die individuellen Auswirkungen der menschenverachtenden Ideologie nach, und zeigt zudem, welche Formen des Erinnerns und Gedenkens sich in den vergangenen 25 Jahren in der Hansestadt herausgebildet haben.
Grußwort: Prof. Dr. Eva Quante-Brandt (Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz)
Referentin: Gerda Engelbracht M.A. (Kulturwissenschaftlerin, www.gerda-engelbracht.de)


Eintritt frei, Anmedlung empfohlen
info@kulturambulanz.de
Tel.: 0421-408/1757 (Mo-Do/ 9-14 Uhr)


Ausschnitt Buchcover
So. 14.8. 15.00 Uhr | Untere Rathaushalle

erfasst, verfolgt, vernichtet.
Die Erwählten

Cornelius Kopf-Finke liest aus dem Roman von Steve Sem-Sandberg „Die Erwählten“, der die Ermordung behinderter Kinder in Wien eindrücklich beschreibt.


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Beschreibung Klett-Cotta:

Adrian Ziegler, der aus einem sozial und erbbiologisch »minderwertigen« Elternhaus stammt, wird im Alter von elf Jahren nach Steinhof gebracht. Dort gehen für die Kinder Phantasie und Wirklichkeit ineinander über. Der Anblick des Berges vor dem Fenster weckt bei ihnen die Hoffnung auf einen Schutzengel, der zur Rettung naht.
Adrians Aufsässigkeit, einschließlich einer kurzzeitigen Flucht, lassen ihn sämtliche Stationen dieser Hölle des Nazi-Systems durchlaufen. Er kommt als Anschauungsobjekt in den Vorlesungssaal und schließlich auf die Krankenstation. Dort arbeitet Anna Katschenka, die den Umgang mit Kindern liebt. Doch Loyalität und Treue lassen sie fraglich erscheinende ärztliche Anweisungen strikt befolgen. Sie macht sich dadurch mitschuldig am Leiden und Tod zahlreicher Kinder. Steve Sem-Sandberg gelingt eine eindrucksvolle Schilderung des Lebens über mehr als sechs Jahrzehnte, wie es sich auch am finstersten Ort gestaltet.

»Sem-Sandbergs Roman ist von eindrucksvoller Weite und Tiefe, zahlreiche seiner Charaktere lassen einen auch lange Zeit nach der Lektüre noch nicht los.« Sydsvenska Dagbladet

»Ein Meisterstück, das jeder lesen sollte« Helsingborgs Dagblad

»Steve Sem-Sandbergs Roman ist keine Aussöhnung mit der Vergangenheit, sondern er hilft uns, das Unverzeihliche besser verstehen zu können.« Babel, SVT

»Es gibt Bücher, die eine Welt erschaffen, in der man für immer bleiben möchte, und andere, die eine so schmerzvolle Welt zeigen, dass man ihr nur entkommen möchte. Dieser Roman ist beiden Kategorien zuzuordnen, wie dies normalerweise bei großer Literatur der Fall ist.« Expressen

 


Eintritt frei


Carla Mantel
So. 14.8. 16.00 Uhr | Haus im Park

Piano Podium extra »Aber etwas fehlt!« – Brecht
BREMER PREMIERE!

Ein musikalischer Blick auf Brechts Werk zu seinem 60.Todestag mit Carla Mantel (Gesang), Angelika Scholl (Klavier) und Stephan Uhlig (Gesang/Gitarre).


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Bertolt Brecht gilt als bedeutendster deutscher Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Begonnen hatte er als Liedermacher, mit einem
eigenen Verhältnis zu Musik und Lyrik. Mit seiner Sichtweise eröffnete er Komponisten seiner Generation neue Perspektiven,
mit Kunst reale menschliche Verhältnisse ins Auge zu fassen.
Durch ihn beeinflusst sind die Opernhits Kurt Weills genauso wie die Klavierlieder Hanns Eislers und anderer des Programms.


Eintritt frei


Di. 16.8. 20.00 Uhr | Haus im ParkGastveranstaltung

Aeham Ahmad

Der palästinensisch-syrischer Pianist erlangte internationale Bekanntheit durch seine öffentlichen Auftritte im Flüchtlingslager Jarmuk – als »Pianist in den Trümmern « – während des Bürgerkriegs in Syrien. Aeham Ahmed wird an diesem Abend seine eigenen Lieder vorstellen.
Veranstalter: FUNUN Festival/SEKu e.V.


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Als das Flüchtlingslager monatelang belagert wurde, ist Aeham Ahmad mit seinem Klavier durch die Gassen des Stadtteils gezogen, um den Menschen – vor allem den Kindern – durch seine Musik
Mut zu machen. »Ich wollte zeigen, dass wir in diesem kaputten Lager trotzdem noch Musik machen«.


15 € / 8 €
Kartenvorverkauf:
info@kulturambulanz.de
Tel.: 0421-408/1757 (Mo-Do/ 9-14 Uhr)


Do. 18.8. 16.00 Uhr | Haus im Park

So singt die Welt

Anhand einiger Lieder erarbeiten wir uns eine Methode wie wir den fremden Texten, ungewöhnlichen Rhythmen und seltsamen
Melodien der Welt begegnen können. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Eine Veranstaltung von Sing Bremen


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Wer Lust hat, kann sein Instrument mitbringen und sich mit uns in das Abenteuer »Weltmusik« stürzen.
Der Workshop dauert drei Stunden. Eingeladen sind alle SingpatInnen und Erzieher-Innen von SingBremen, aber auch alle, die sich für das Singen mit Kindern interessieren.

Infos zu Sing Bremen hier


Eintritt frei / Um Anmeldung wird jedoch gebeten
info@kulturambulanz.de
Tel.: 0421-408/1757 (Mo-Do/ 9-14 Uhr)


Do. 25.8. 19.30 Uhr | Haus im Park

Die (Wieder)Entdeckung
der Berührung

Am Anfang ist die Haut …
Es erscheint widersprüchlich aber der Alltagsmensch entwickelt immer mehr Strategien sich vor nahen, sinnlich erlebbaren Begegnungen fern zu halten und sucht gleichfalls nach Orten und Gelegenheiten, dieses Existenz erhaltende Verlangen in sich zu stillen. Woher rührt unser Bedürfnis nach Berührung? Was drückt sich in ihr aus? Wie verändert unsere Lebenswelt das Verlangen nach Berührung?


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Referent: Michael Masch (Heilpraktiker, Psychomotorik-Therapeut und Aikidotrainer)
Teilnehmer: Monika Nolte (ltd. Physiotherapeutin, Klinikum Bremen-Mitte), Katja Zeilhofer (Gründerin „Badehaus“), Heinz-Christoph Blume (Kontaktpolizist)
Moderation: Ulrike Petzold
Musik: Anna Markova (Violine), spielt Johann Sebastian Bachs Chaconne in d-Moll


Eintritt frei


So. 28.8. 15.00 - 18.00 Uhr | Im Park

Gartenkultur-Musikfestival & Tag der offenen Tür

Ein Sommertag für die ganze Familie mit Livemusik von Sax & Schmalz, Führungen, Gespräche und Picknick im Park!
Die weitläufige Parkanlage des Klinikums Bremen-Ost lädt mit ihrem alten Baumbestand und ihren Jugendstil-Altbauten
zum Genießen und Picknicken ein. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Haus im Park statt.


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Sax & Schmalz – das sind: Penny Penski (Gitarre/Gesang), Jan Fritsch (Klarinette/Saxophon/Gesang) und David Jehn (Kontrabass/Gesang). Immer pfiffig und tanzbar! Ob Swing, Bossa Nova, Walzer, Tango, Rock‘n Roll oder nostalgische Schlager, nichts ist diesem Trio fremd!
Nebe der musikalischen Einalge gibt es im Krankenhaus-Museum und in der Galerie im Park Führungen durch alle Ausstellungen.
Unterstützt durch WiN (Wohnen in Nachbarschaften)


Eintritt frei


Sa. 10.9. 16.00 Uhr | Galerie im Park

BERÜHREN - Späte Liebe

Janine Claßen, Veranstalterin im Kulturhaus Walle, Freie Schauspielerin und studierte Kulturwissenschaftlerin und Stephan Uhlig, Leiter des Haus Im Park, Musiker und Projektentwickler in der KulturAmbulanz, haben vier ältere Menschen eingeladen, vom Glück, von Chancen, Möglichkeiten und Risiken später Liebe
in ihrem Leben zu erzählen. Filme zum Thema „Späte Liebe“ zeigt
das Kino City 46 im Juni


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Richard Stipl & Josef Zlamal, o.T., 2015
So. 18.9. - So. 13.11. | Galerie im Park

CLOSE TO ME - BERÜHREN

Unsere Gegenwart ist gekennzeichnet von der Auslagerung der Gefühle in die Sphären des Digitalen. Der unmittelbare Kontakt von Mensch zu Mensch spielt immer weniger eine Rolle in der heutigen Kommunikation. Die feinsinnige, subtile Beschäftigung des Künstlers mit der Distanz hingegen erzeugt eine Atmosphäre, die ganz leise und intim eine geradezu “berührende” Verbindung zur haptischen Welt wiederherzustellen vermag. Die Ausstellung zeigt entrückte Bildnisse voller Sehnsucht, romantische Begegnungen in der Natur und thematisiert auf der anderen Seite auch die Isolation, Verstörung und Unnahbarkeit des Individuums in einem mitunter mystisch-selbstreferentiellen Umfeld.

Eine Ausstellung zum Jahresprojekt "BERÜHREN”


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Teilnehmende Künstler: Per Morten Abrahamsen (Dänemark), Maurizio L‘Altrella (Italien), André Schmucki (Schweiz), Josef Zlamal & Richard Stipl (Tschechien), Alexander Zakharov (Russland)
Kurator: Uwe Goldenstein
Weitere Infos zur Ausstellung: selected-artists.com/news/bsa-galerie-im-park

Die Ausstellung wird am So 18.9. um 16 Uhr eröffnet, der Eintritt ist frei
Einführung: Detlef Stein (Kunstwissenschaftler)


Öffnungszeiten: Mi - So / 11 - 18 Uhr / Eintritt: 4,- / 2,-


Do. 20.10. 19.30 Uhr | Haus im Park

Berührung – wenn nichts mehr geht

Ohne Berührung beginnt kein menschliches Leben zu leben. Die ersten Berührungen legen den Grundstein für Beziehung und Beziehungsfähigkeit, für den Umgang mit Macht und Vertrauen.
Daraus entwickeln sich in unterschiedlichster Weise weitere Bedeutungsmöglichkeiten der Berührung, die erotische, die sexuelle, die mental-geistige, die emotionale.
Warum aber können bestimmte Bedeutungsebenen auch wieder verloren gehen und tragen Institutionen, in deren Obhut Menschen leben, ihnen ausreichend Rechnung?


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Referentin: Dipl. Psych. Christiane Schrader (Psychoanalytikerin DPV, IPV, DGPT)
Teilnehmer: Susanne Brockmann (Bremer Heimstiftung), Friederike Jordt (Pastorin)
Moderation: Jessica Bloem
Tanztheater: Aus: „Hand aufs Herz“ vom tanzwerk bremen 60+ mit Helga Kreß und Albrecht Clauß


Eintritt frei


Do. 10.11. 19.30 Uhr | Haus im Park

DIE MÄNNERSPIELERIN

1933 begibt sich Anais Nin, die Rebellin und „wilde Poetin“, in Behandlung bei Sigmund Freuds Schüler Otto Rank.
Eine amour fou beginnt und mit ihr ein gleichwohl verführerisches wie irritierendes Spiel mit fließenden Identitäten und Rollenzuschreibungen.


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Inspiriert durch Anais Nins Tagebücher und feministische Texte sowie Otto Ranks Schriften werden spannungsreiche Berührungspunkte ausgelotet: zwischen zwei Liebenden, zwischen Arzt und Patient, Mutter und Kind, Freunden, Kollegen, Künstlern und Egoisten. Wenn das Leben nur vorwärts gelebt und rückwärts verstanden werden kann, wie viel Raum gibt es dann zwischen Selbstentfaltung
und Selbstanalyse?
Eine Spurensuche im Radius von Selbstdarstellung und Unsichtbarkeit
Produktion: PortFolio Inc., Berlin
Spiel: Judica Albrecht, Thomas Georgi


12,- / 8,-
Karten: info@kulturambulanz.de
Tel.: 0421-408/1757 (Mo-Do/ 9-14 Uhr)


So. 4.12. 16.00 Uhr | Haus im Park

Das Bremer Ensemble präsentiert: Die kleine Hexe

Na, das kennen wir doch alle: Bloß, weil man erst 127 Jahre alt ist, nimmt einen keiner für voll! Aber das wird sich ändern!“, sagt sich die kleine Hexe. Eine richtig gute Hexe will sie werden, auch wenn sie im Hexenbuch erst auf Seite 213 ist.


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Von kleinen Rückschlägen läßt sie sich nicht aufhalten. Kann doch schließlich mal passieren, dass es beim Versuch, Regen zu machen, aus Versehen weiße Mäuse regnet ...
Ist jedenfalls noch lange kein Grund sie vom Hexentanz auf dem Blocksberg auszuschließen. Allen wird sie es zeigen! Den Nebelhexen, den Berghexen, der Oberhexe und ganz besonders der  bösen Wetterhexe, der Mume Rumpumpel. Eine richtig gute Hexe will sie werden und alle mit ihrer Zauberkunst überraschen.

Ob das wirklich alles so klappt, wie die kleine Hexe sich das vorgestellt hat? Und wird sie es schaffen, beim nächsten Hexentanz auf dem Blocksberg dabei zu sein?

Es spielen: Bianca Oostendorp, Nomena Struß, Claus Franke, Ralf Knapp, Andy Wallace / Regie: Anke Thiessen


Einheitspreis im VVK 8 € (je 10 Kinder eine Person frei)
Einheitspreis im freien Verkauf 8 €

NEU! das Familienticket: eine Familie, mit bis zu 3 Kindern 20 €
Karten: info@kulturambulanz.de
Tel.: 0421-408/1757 (Mo-Do/ 9-14 Uhr)