© Rafael Heygster

Gesichter und Geschichten

Fotoporträts, Filme, Bilder und Texte aus 30 Jahren Psychiatriereform

Verlängert bis zum 5. Juli 2020

Neben den Fotos von Rafael Heygster und den Texten von Manuel Stark erinnern ausgewählte Filme, Malerei, Zeichnungen und Objekte aus dem Archiv des Krankenhaus-Museums an 30 Jahre Psychiatriereform in Bremen.



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Seit 1957 wurden Bremer Psychiatriepatient*innen mit chronischen Erkrankungen in der Nähe von Oldenburg im Kloster Blankenburg untergebracht. Bis zu 396 psychisch Erkrankte oder geistig und mehrfach behinderte Menschen lebten bei teilweise menschen-unwürdigen Verhältnissen in der Außenstelle der Bremer Nervenklinik.
1980 beschloss der Bremer Senat, das Kloster Blankenburg als Langzeitpsychiatrie bis 1990 vollständig aufzulösen. Im Dezember 1988 verließen die letzten Patient*innen das Kloster Blankenburg. Die erste geschlossene psychiatrische Anstalt war damit in Deutschland aufgelöst.
Der Fotograf Rafael Heygster hat sich aufgemacht und ehemalige Blankenburger Bewohner*innen in ihrem heutigen Zuhause besucht. Entstanden sind drei Jahrzehnte nach der Auflösung der Langzeitpsychiatrie beeindruckende Fotoportraits und Reportagen aus dem Alltag der Männer und Frauen. Der Journalist Manuel Stark hat die Fotos einfühlsam textlich eingeordnet.


 


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