Fotografie C. G. Carus, um 1865, Staatliche
Kunstsammlungen Dresden Kupferstichkabinett
So 7.12. - So 15.3. | Galerie im Park

Die Kunst krank zu sein. Der Arzt, Naturforscher und Künstler Carl Gustav Carus

Goethe schätzte Carus als universalen Denker und schöpferischen Menschen. Aber auch für uns heute ist Carl Gustav Carus bedeutsam, denn sein ganzheitliches Krankheitskonzept und seine Vorstellung von einem partnerschaftlichen Arzt-Patientenverhältnis sind heute aktueller denn je. Carl Gustav Carus war einer der  letzten Universalgelehrten des 19. Jahrhunderts. Als Arzt der Romantik verfasste er medizinische Standardwerke in Anatomie und Gynäkologie und erkannte lange vor Freud die Bedeutung des Unbewussten für die Psyche des Menschen. In der Wissenschaft hat sich Carus bei der Erforschung des Blutkreislaufs der Insekten einen Namen gemacht. Fast nebenbei entstand außerdem ein beachtliches künstlerisches Werk von über 400 Gemälden und 900 Zeichnungen. Damit gilt Carus bis heute neben Caspar David Friedrich als einer der bemerkenswertesten Künstler seiner Zeit.
Neben der Ausstellung wirft auch die umfangreiche begleitende Programmreihe »Die Kunst krank zu sein« einen etwas anderen Blick auf das faszinierende Leben und Werk von Carl Gustav Carus und stellt es in einen aktuellen Kontext.


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Ausstellungseröffnung So 7.12. | 16 h | Eintritt frei
Führungen Do 18.12. und So 28.12. / Do 25.12. (Weihnachtsführung, nur mit Voranmeldung!) jeweils 16 h | 5,- / 2,50 (inkl. Eintritt)
Künstlerfilm »Caspar David Friedrich - Grenzen der Zeit« Do 11.12./ Fr 12.12./ Sa 13.12./Di 16.12. | jeweils 18 h | So 14.12. | 20.30 h | 8,- / 5,- | City46
Kooperationspartner: Ärztekammer Bremen, City46, Hochschule f. Künste im Sozialen (HKS) Ottersberg, Kunsthalle Bremen, Rietschel-
Archiv Remscheid, Zentrum f. Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Klinikum Bremen-Ost
Ausstellungsflyer


Mi - So | 11 - 18 h | 4,- / 2,- Patienten/Mitarbeiter frei