Alle Veranstaltungen in der Monatsübersicht
Foto: Archiv Innere Mission, Bremen
So. 21.10. - So. 24.2. | Galerie im Park

»Denn bin ich unter das Jugenamt gekommen«* Bremer Jugendfürsorge und Heimerziehung 1933-1945

Erstmalig zeigt eine Ausstellung, wie der Alltag von Bremer Jugendlichen in den Heimen der Jugendfürsorge aussah. Sie lässt deutlich werden, wie sich die verhängnisvolle Praxis der Rassenhygiene zwischen 1933 und 1945 auswirkte. Dokumente, Bilder, Filmausschnitte und Hörstationen ergänzen die Präsentation.


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*Das Zitat ist dem handschriftlichen Lebenslauf von Helmut Bödeker entnommen. Der ehemalige "Zögling" des Ellener Hofs schrieb ihn im Jahr 1934. Auf eine Korrektur der Rechtschreibung wurde bewusst verzichtet. Infoflyer mit Begleitprogramm hier
Eine Kooperation mit dem Diakonischen Werk Bremen e.V.


4 € / 2 €
Öffnungszeiten: Mi - So / 11 h - 18 h
Gruppenführungen auf Anfrage


„Schlüsselgewalt“ heute: der Schlüsselbund eines jugendlichen Bewohners aus Alten Eichen. Alten
Eichen – Foto: Perspektiven für Kinder und Jugendliche
Do. 7.2. 18.30 Uhr | Alten Eichen

Schutzkonzepte in der modernen Jugendhilfe

Vortrag und Gespräch mit Mitarbeiter*innen, Kinder- und Jugendlichen, die ihre Inhalte vorstellen und über die Herausforderung berichten, den jungen Menschen geschützte Räume anzubieten.
Veranstalter: Alten Eichen – Perspektiven für Kinder- und
Jugendliche


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Um das Risiko zu senken, dass die Einrichtungen "zum Tatort von Gewalt" werden, wurden Bedingungen - sogenannte Schutzkonzepte - geschaffen. In dieser Veranstaltung werden die wesentlichen Inhalte dieses Schutzkonzeptes vorgestellt: Beschwerdemanagement, Verhaltensampel, Stolpersteine im Arbeitsalltag, Kinder haben Rechte, Infos, Beteiligung der Kinder- und Jugendvertretung Junge Eichen, etc.


Alten Eichen – Perspektiven für Kinder und Jugendliche, Horner Heerstraße 19 / Eintritt frei


Arbeiten im Ellener Hof, um 1960 / aus: 50 Jahre
Jugendamt Bremen. Bremen 1963
So. 17.2. 15.30 Uhr | Kultur-Aula

“… soll aber nicht so schlimm gewesen sein.“

Zeitzeugen berichten über ihre Erfahrungen als jugendliche Insassen des Ellener Hofes nach dem Zweiten Weltkrieg.


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Die Missachtung aller Menschenwürde bei Personen in schwierigen Verhältnissen und bei anderen Hilfs- und Schutzbedürftigen ist keine Erfindung der Nationalsozialisten, mögen die das bis dahin schier Undenkbare sogar verwirklicht haben. Und leider sind mit ihnen institutionalisierte Rohheit und Sadismus aus unserem, so sorgsam aufgebauten Nachkriegs-Rechtsstaat ebenfalls nicht verschwunden. Wie diese Gewaltformen auch den Alltag in der Erziehungsanstalt für männliche Jugendliche auf dem „Ellener Hof“ bis weit in die 1970er Jahre hinein geprägt haben und was das für die Betroffenen bedeutet hat, sind Themen des Gesprächs.
Ort: Kultur-Aula im Stiftungsdorf Ellener Hof, Ludwig-Roselius-Allee 181


Eintritt frei
Kontakt: jens.boettcher@kultur-aula.de



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